„Mit ihrem methodischen und prozessualen KnowHow im Bereich des PDM/PLM für elektrische und mechatronische Produkte, und ihren effizienten Lösungen bei komplexen, konzeptionellen Aufgabenstellungen leistet die Firma Bartscher Consulting innerhalb des Projektes DeepC einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Systems E-PDM.“

Projektleitung IT EPDM
Daimler AG

Ausgewählte Referenzen

PDM 2020 - Gestaltung der EE-Prozesse auf dem Weg zum "Digital Twin" jedes Kundenfahrzeugs

  • Branche: Automobilhersteller
  • Dauer/Zeitraum: seit 2017 (> 3 Jahre)
  • Projektziel: Realisierung eines "Digitalen Zwillings" ("Digital Twin"), also eines digitalen Abbilds jedes einzelnen Produktes im gesamten Lebenszyklus. Jede vom Kunden konfigurierbare Variante kann vollständig durch den "Digital Twin" abgebildet werden. Mit der Bestellung des Kunden ist der "Digital Twin" personalisiert. Dieser kundenspezifische "Digital Twin" wird mit Informationen aus dem gesamten Lifecycle angereichert: von der Entwicklung über die Anlauffabrik, die Produktion bis hin zum AfterSales. Damit wird u.a. auch die Basis für zukünftige Produktaktualisierungen beim Kunden (z.B. Flashen-over-the-air) gelegt.
  • Aufgabenbereich: Definition des schnellsten Software-Freigabe-, Änderung- und Bemusterungsprozesses
    • Die Software eines Fahrzeugs unterliegt einer wesentlich höheren Änderungshäufigkeit, als z.B. geometrische Bauteile oder Platinen. Die existierenden PDM-Prozesse für Freigabe- und Änderungsmanagement basieren auf der "alten" Geometriewelt. So beinhaltet z.B. der Produkt-Freigabeworkflow Freigabestationen, wie Packaging und Zeichnungsprüfung, die keine Elektrik/Elektronik (EE)-Relevanz haben.
    • Die heutigen Prozesse sind auf die notwendige Anforderungen im Kontext der EE nicht optimiert und tlw. ineffizient: so werden z.B. "Sonderprozesse" für die SW-Freigabe angewendet, da die bisherigen, "geometrie"-lastigen Freigabeprozesse nicht die heutigen Anforderungen der EE an Flexibilität, Durchlaufzeit und Freigabehäufigkeit erfüllen. Werden diese "Sonderprozesse" nicht nachhaltig dokumentiert, könnte dies zu höherem Aufwand in den nachfolgenden Bereichen Produktion und AfterSales führen.
    • Ziel ist die Erstellung eines detaillierten, IT-System-übergreifenden Konzeptes zur weiterführenden Verschlankung und Abstimmung der Freigabe-, Änderungs- und Bemusterungsprozesse für E/E-bezogene Hardware, Elektrik/Elektronik, reiner Software und Codier-/Diagnosedaten.
  • Aufgabenbereich: Eindeutige Steuerung von E/E-Sachverhalten über den gesamten Fahrzeug-Lifecycle
    • Die zusammengehörige Verbauung von Steuergeräten, inkl. deren "Bestandteilen": Software, Codier- und Diagnosedaten sowie Hardware (Platine), wird aktuell durch verschiedene methodische Mechanismen und IT-Systeme - abhängig vom Fahrzeuglebenszyklus - abgebildet. Diese Mechanismen bilden in Summe eine ineffiziente, überbestimmte Steuerung und stehen zudem teilweise im Konflikt miteinander. Das kann zu potenziellen Fehlern in der Verbauung von EE-Komponenten innerhalb eines Fahrzeugs führen, die nur durch hohen Kostenaufwand behoben werden können.
    • Ziel des Arbeitspaketes ist es, ein Konzept zu erstellen, das die Steuerung einer zeitlich und fachlich korrekten Verbauung von E/E-Sachverhalten beinhaltet. Dazu zählen neben den Steuergeräten und den o.g. Bestandteilen, auch SW-SW- und SW-HW-Zusammengehörigkeiten und Abhängigkeiten jeder Art.

EE-PDM / PLM im Fahrzeugentwicklungsprozess

  • Branche: Automobilindustrie
  • Dauer: > 10 Jahre
  • Projektziele: Aktuelle, konsistente und lückenlose Produktdokumentation aller Elektrik/Elektronik (EE)-Fahrzeug-Bestandteile in einem PDM-System als Enabler und Basis für einen gesamtheitlich durchgängigen und nachvollziehbaren EE-Lifecycle
  • Aufgabenbereich:
    • Prozess- und Methodengestaltung für die Domänen DBP (Datenbereitstellungsprozess) / EE-RLM (-Releasemanagement) / TRLM (Teilreleasemanagement) / SW-Mgnt (Softwaremanagement)
    • Requirements Engineering für die Domänen DBP / EE-RLM / TRLM / SW-Mgnt sowie für EPDM Apps
    • Testmanagement und Testing für die Domänen DBP / EE-RLM / TRLM / SW-Mgnt sowie für EPDM Apps
    • Application Management nach ITIL für alle System-Umgebungen (weitere Details siehe eigene Referenz)
  • Resultierende Teilaufgaben
    • Prozess- und Methodenberatung sowie Requirements Engineering für
      • das EE-Releasemanagement, d.h. die Bereitstellung relevanter, gebündelter E/E-Daten zum richtigen Zeitpunkt aus einer Quelle für alle Nutzer entlang der Prozesskette
      • den Datenbereitstellungsprozess, d.h. Bereitstellung einer Bewertungsmöglichkeit der konfigurationsbezogenen E/E-Daten durch Datenverwender (z.B. Kabelbaum/Leitungssatz, EMV)
      • das SW-Mgnt, einen Methodenbaukasten zur Pflege und Verwaltung unterschiedlichster Kompatibilitätsarten
      • die Anbindung des E/E-PDM-Systems an das Geometrie-PDM-, das Änderungsmanagement- und an das Stücklisten-System, mit dem Ziel einer transparenten und konsistenten Schnittstelleninteraktion aller Engineering-Applikationen
      • die fehlerbasierte Reparatur (ohne vorhandene Fehlercode), d.h. durch Verknüpfung des vorhandenen Fehlerbaums im AfterSales mit den Fehler-behebenden Bauteilen im E/E-PDM-System, zukünftig eine schnelle Hilfe des Kunden in der Werkstatt zu bewerkstelligen
    • Erstellen von Soll-Prozessen, UseCases und resultierenden Methoden (Fachkonzepten) zu allen betreuten Domänen
    • Zusammenfassen der resultierenden Anforderungen auf Prozess-, Methoden- und Datenmodellebene in Form von Fachspezifikationen für die IT-seitige Umsetzung
    • Testmanagement für die betreuten Domänen, inkl. Defectmanagement
    • Definieren von Testfällen und Fachprozessketten sowie Review der Implementierung

Software-Tankstelle (SWT) und EE-Modification and Organisation System (VEEMOS)

  • Branche: Automobilindustrie
  • Dauer: seit 2016 (> 3 Jahre)
  • Projektziele:
    • Softwaretankstelle (SWT): Die Softwaretankstelle (SWT) ist sowohl ein Prozess in der Entwicklungswerkstatt als auch ein System, das den hocheffizienten releasekonformen Umbauprozess für Software- und Codierdaten in zehn wesentlichen Arbeitsschritten ermöglicht.
    • Vehicle Electric/Electronic Modification and Organisation System (VEEMOS): VEEMOS wird genutzt, um vor der Software-Aktualisierung (SWT-Prozess) releasekonforme Umbauaufträge je Fahrzeug zu generieren. Hierbei werden fahrzeugspezifische Hardware-Umbauten und Entwicklungslogistik-Maßnahmen (bspw. Bestellungen) generiert, geplant und organisiert.
  • Aufgabenbereich:
    • Prozess-, Methoden- und IT-Gestaltung
    • Beratungs- und Dokumentationsleistungen
    • Requirement-Engineering
    • Test-Engineering
  • Resultierende Teilaufgaben:
    • Gestaltung und Weiterentwicklung des Softwareentwicklungsprozesses (SEP)
      • Dokumentationsmethodik
      • Vorgehens- und Rollenmodelle
      • Requirement- und Change-Management
      • Test- und Quaitätsmanagement
    • Test-Engineering
      • Test-Management und -Planung
      • Defect-Management
      • Testspezifikation
      • Reporting
      • Regressions- und Progressionstests
    • Requirement-Engineering
      • Konzept-, Lasten-, und Pflichtenheft-Erstellung
      • Machbarkeitsanalysen und Wirtschaftlichkeitsanalysen (Kosten / Nutzen Verhältnis)
      • Analysen von Einflüssen auf und durch Fach-Prozessen
      • Weiterentwicklungen von im Prozess beteiligten Partnersystemen

EE-Testmanagement im Fahrzeugentwicklungsprozess

  • Branche: Automobilindustrie
  • Dauer: seit 2015 (> 3 Jahre)
  • Projektziele: Lückenlose Dokumentation aller Testfälle von Baureihen, Fahrzeugkomponenten und Teilprodukten, von der Testspezifikation über die Testplanung und -durchführung hin zum Fehlermanagement. Bereitstellung einer Infrastruktur zur Detaillierung von Testanforderungen, der organisatorischen und terminlichen Planung und der Durchführung von Tests. Schließlich Dokumentation und Bearbeitung aller auftretenden Defekte.
  • Aufgabenbereich:
    • Erfassung und IT-Relevante Aufarbeitung aller erforderlichem Geschäftsprozesse (Requirement Engineering)
    • Erarbeitung nachvollziehbarer und robuster Prozesse zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Softwareumfänge (QM)
    • Dokumentation aller bereitgestellten Softwaremodule und deren geschäftlich verwendeten Attribute (Dokumentation)
    • Absicherung der Weiterentwicklungsergebnisse, Änderungen an bestehenden Komponenten und Anpassungen von Systemkomponenten (IT-Testmanagement)

Application Management im EE-PDM / PLM

  • Branche: Automobilindustrie
  • Dauer: seit 01/2015 (> 3 Jahre)
  • Projektziel: Das System EPDM ist das zentrale System der Daimler AG für die E/E-Produktdokumentation. EPDM basiert auf Java EE und PAI (ProActive Infrastructure) der Daimler AG und ist stark in den Systemverbund der Daimler AG (insbesondere Smaragd, Dialog, ACM, EDLS) integriert. Entwicklungspartner für EPDM ist ein externer Dienstleister. Zusätzlich werden einzelne Umfänge auf Basis eines agilen Modells durch einen weiteren externen Partner prototypennah realisiert. Für EPDM existieren derzeit 6 logische Umgebungen (Produktion & Nicht-Produktion). Neue EPDM-Releases mit neuen Funktionalitäten werden ca. alle 6 Monate ausgerollt. Die Koordination erfolgt zusammen mit dem "Multi-Release-Management" für nahezu alle ITP/D-Systeme für den Systemverbund. Aufgabe und Ziel des Applikation-Management ist die Wartung und Betrieb des Systems EPDM.
  • Aufgabenbereich: Planung und Koordination der Inbetriebnahme neuer Releases, die Umsetzung betriebstechnischer Änderungen und Gewährleistung eines störungsfreien Betriebs der EPDM-Produktions- und Nicht-Produktions-Infrastruktur.
  • Resultierende Teilaufgaben:
    • Change Management: Umsetzung von Änderungen auf Test- und Produktionsumgebungen unter Vermeidung negativer Auswirkungen auf die EPDM-Services
    • Release & Deployment Management: Operative Planung und Steuerung des Deployment von Releases auf den EPDM-Umgebungen
    • Service Validation & Test: Testing neuer EPDM-Releases aus Sicht des Application Managements sowie Validierung bzw. Prüfung erfolgter Deployments auf Test-/Produktionsumgebungen
    • Service Asset & Configuration Management: Konsistente Pflege und Dokumentation der Configuration Items und Beziehungen untereinander für relevante EPDM-Umgebungen
    • Knowledge Management: Vollständige Dokumentation, Bereitstellung und Verfügbarkeit des erforderlichen Wissens für das Application Management (IT-Service Management) von EPDM
    • Event Management: Fortlaufende Überwachung (Monitoring) der EPDM-Umgebungen, Filterung und Kategorisierung der Events und bedarfsspezifische Einleitung/Durchführung von Maßnahmen
    • Incident Management: Identifikation, Steuerung und Verwaltung aller Incidents mit dem Ziel der schnellstmöglichen Wiederherstellung der EPDM-Services auf den jeweiligen Umgebungen.
    • Problem Management: Management der Probleme und der Problembehebung über den gesamten Lebenszyklus mit dem Ziel der Vermeidung sich wiederholender Incidents und Minimierung von Incident-Auswirkungen durch nachhaltige Beseitigung bzw. Behebung von Störungsursachen.

SAP PLM-Einführung - Prozess- und Methodengestaltung

  • Branche: Automobilindustrie
  • Dauer/Zeitraum: seit 2014 (> 3 Jahre)
  • Projektziel: Effiziente SAP PLM-Einführung für weltweiten Einsatz bei einem führenden, weltweit agierendem Automobilzulieferer
  • Aufgabenbereich: Prozess- und Methodengestaltung des Freigabe- und Änderungsmanagements in SAP PLM, u.a. unter integrativer Berücksichtigung der SAP-Module ECTR, PSM, PSS (PlanUI, RWB), APM
  • Resultierende Teilaufgaben:
    • Definition des Freigabe- und Änderungsmanagement-Workflows in APM / SAP PLM, ausgehend von Produktänderungen im CAD-System
    • Aufzeigen von Umsetzungsszenarien im Zusammenspiel ECR - ECO - MCO
    • Definieren eines handhabbaren, effizienten Übergangs von BOD (ECTR) --> PSM / iPPE (Produktstrukturen, inkl. Variantenmanagement) --> eBOM (SAP-PLM) --> werksspezifische mBOM (PlanUI/RWB) --> Versorgung in SAP der Werke
    • Integration von prozessssteuernden Freigabe- und Änderungskategorien in die PSM / iPPE
    • Abbildung eines vereinfachten Prozesses für "Nur_Zeichnungsänderung" (d.h. ohne relevante Materialänderung)
    • Definition von Prozessen und Methoden für werksspezifische, lokale Änderungen und Freigaben, ausgelöst durch den lokalen Arbeitsvorbereiter
    • Anpassung des globalen und tlw. lokalen Statusmodells von DIS/MAT/APM-MM/PSM/etc.
    • Erstellen von Soll-Prozessen, UseCases und resultierenden Methoden (Fachkonzepten) zu o.g. Themen
    • Zusammenfassen der resultierenden Anforderungen auf Prozess-, Methoden- und Datenmodellebene in Form von Requirements für die IT-seitige Umsetzung
    • Definieren von Testfällen und Review der Implementierung
    • Testdurchführung

EE-Fehlerabstellprozess in der Fahrzeugentwicklung und -Produktion

  • Branche: Automobilindustrie
  • Dauer: 2016
  • Projektziele: Vereinfachung und Beschleunigung des Fehlerabstellprozesses (FAP) für Software und zugehörige Steuergeräte in der Fahrzeugentwicklung; inkl. einheitlichem Reporting
  • Aufgabenbereich: Baureihen-übergreifende Anforderungsdefinition an die Umsetzung des neuen Fehlerabstellprozesses (FAP) an das IT-Tooling und Reporting
  • Resultierende Teilaufgaben:
    • Konsolidierung der IT Anforderungen an den neu definierten Fehlerabstellprozess (FAP) für die Elektrik/Elektronik im Fahrzeug und Mapping auf eine sinnvolle Roadmap zur Umsetzung.
    • Identifizieren aller Schnittstellen des FAP zu bestehenden Tools, inkl. einer geeigneten Darstellung der Tools entlang der Prozesskette
    • High-Level-Analyse der notwendigen Tool Anpassungen entlang des FAP damit ein einheitliches, Baureihen-übergreifendes Arbeiten und eindeutige Auswertungen im Rahmen des Reportings möglich sind
    • Priorisierung und Terminierung der notwendigen Tool-Anpassungen (Stufenplan)
    • Vorauswahl von geeigneten Tools, d.h. Validieren einer möglichen Ablösung der aktuell verwedneten IT-Tools entlang des FAP
    • Ermitteln der Auswirkungen der Anforderungen an das weltweite Betriebsmodell (z.B. weltweite Verfügbarkeit und Erreichbarkeit in allen IT-Umgebungen des Kunden (online und offline))
    • Anforderungen an ein zentrales, vereinheitlichtes Fehler-Reporting pro Baureihe, Ausführungsart und Meilenstein

Produkt-Freigabemanagement

  • Automobilindustrie/Maschinenbau
  • Dauer: 3 Jahre
  • Aufgabe: Gestaltung des Freigabeprozesses (inkl. DMU-Freigabe) im Kontext zwischen PDM- und Stücklisten-System, inkl. fachlicher Modellierung des Freigabe-Workflows im PDM-System (u.a.)

„PLM 2015“

  • Automobilindustrie/Maschinenbau
  • Dauer/Zeitraum: 3 Jahre
  • Projektziel: Der Automobilhersteller hat im November 2010 entschieden, das vorhandene CAD System durch das CAD-System eines anderen Systemanbieters abzulösen. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des Projektes PLM2015. Das Rolloutmanagement PLM2015 hat die Aufgabe Migration, Training und Support über die Business Units PKW, Truck, Buses und VANS hinweg zu planen und zu überwachen.
  • Aufgabenbereich: Erstellen von Konzepten zum Monitoring für das weltweite Rollout; inkl. deren Realisierung für den operativen Einsatz
  • Resultierende Teilaufgaben:
    • Erarbeiten und Abstimmen des Monitoring-Konzeptes
    • Aufsetzen des Monitoring-Prozesses für den Rollout auf Abteilungs- und Center-Ebene
      • Realisieren des Problemreportings, inkl. Lösungsvorschlägen, mit der Zielsetzung einer kontinuierlichen Verbesserung
      • Definition von Kennzahlen zur Fortschrittsverfolgung (Messgrößen, Grenzwerte)
    • Monatliches Monitoring des weltweiten Rollouts; inkl. Problemidentifizierung mit Lösungsvorschlägen
    • Parallel dazu: Analyse von Projektrisiken und –chancen im Rolloutmanagement

Funktionsorientierung im Produktentstehungsprozess

  • Automobilindustrie/Maschinenbau
  • Dauer/Zeitraum: ca. 3 Jahre
  • Projektziel: Herausragende Fahrzeugfunktionen und Produktqualität für den Kunden durch Verankerung der Funktionsorientierung im Produktentstehungsprozess (Motto „Keine funktionalen Kinderkrankheiten in Kundenhand – vom Neuanlauf bis zum End of Service!“)
  • Persönlicher Aufgabenbereich: Prozess- und Methodengestaltung im Bereich der Spezifikation von EE- und mechatronischen Fahrzeugsystemen
  • Resultierende Teilaufgaben:
    • Methodengestaltung im Rahmen der Spezifikation von Systemen eines Fahrzeugs: ausgehend von den kundenerlebbaren Fahrzeugfunktionen zu konkreten technischen Anforderungen der am System beteiligten mechatronischen Komponenten
    • Methode zur effizienten, redundanzfreien und nachvollziehbaren Verknüpfung von System- und Testspezifikationen innerhalb der Fahrzeugentwicklung
    • Methode zur Beschreibung von Fahrzeugfunktionen, die umfangreichere und notwendigere Informationen beinhalten als übliche Featurelisten
    • Erarbeiten eines zusammenfassenden Anwenderhandbuches für die funktionsorientierte Systemspezifikation

Neugestaltung eines effizienten Produkt-Änderungsmanagements

  • Automobilindustrie/Maschinenbau
  • Dauer/Zeitraum: > 5 Jahre
  • Projektziel: Entwicklung eines einheitlichen, transparenten, durchgängigen, Produktgruppenübergreifenden und IT-gestützten Änderungsmanagementprozesses für sämtliche Änderungen an Bauteilen und Baugruppen
  • Persönlicher Aufgabenbereich: Prozess-, Methoden- und IT-Gestaltung
  • Resultierende Teilaufgaben:
    • Ist-Prozessaufnahme der verschiedenen Insellösungen des „Änderungsmanagements“ im Produktentstehungsprozess
    • Anforderungsaufnahme u.a. aus den Entwicklungsbereichen Rohbau, Fahrwerk und Aggregate, um die Sicht des Entwicklers (Anwenders) für das zukünftige Änderungsmanagement (ÄM) zu berücksichtigen
    • Gestaltung eines Standard-ÄM-Prozesses mit den Prozessschritten: Auslösung, Detaillierung, Bewertung, Abstimmung, Beschluss, konstruktive Umsetzung und produktive Umsetzung
    • Gestaltung eines flexiblen Kostenbewertungsprozesses für Produktänderungen im Spannungsfeld zwischen Entwicklung, Produktionsplanung und Einkauf
    • Anbindung des PDM- und Stücklistensystems an das ÄM
    • Entwicklung von Methoden zur signifikanten Reduzierung der Änderungskosten, u.a. mit Hilfe einer Vorkategorisierung und der sinnvollen, strukturierten Bündelung von produktiv einzusetzenden Änderungen
    • Zusammenfassen der Anforderungen auf Prozess-, Methoden- und Datenmodellebene des ÄM in Form von Pflichtenheften für die IT-seitige Umsetzung
    • Review der Implementierung des ÄM und Definieren von Testfällen

Integriertes Workflow-Management

  • Automobilindustrie/Maschinenbau
  • Dauer: 3 Jahre
  • Aufgabe: Optimierung der Auftragsabwicklungsprozesse sowie die Komplexitätsreduzierung bei der Auftragsbearbeitung mit dem Ziel der Kostenreduzierung bei gleichbleibend sehr hoher Produktqualität
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