PLM für Mechatronik und Elektrik / Elektronik-geprägte Produkte

PLM (Produktlifecyclemanagement) für Mechatronik und Elektrik / Elektronik-geprägte Produkte ist oftmals sehr komplex und oft nicht effizient, zumal die heutige PLM-Welt, geprägt durch die Anforderungen des Managements von 2D/3D-Konstruktionsdaten, historisch gewachsen ist. Mechatronische und E/E-geprägte Bauteile haben jedoch aber aufgrund ihrer Komplexität einen weitaus höheren Anspruch an ein effizientes PLM.

Welche relevanten mechatronischen Daten dabei im Detail relevant sind, wer diese Daten benötigt und welche Prozesse bei der Bereitstellung oftmals nicht effizient funktionieren, erfahren Sie in unserer Animation zum Produktentstehungsprozess:

(Falls die Animation mit Klick auf die Grafik nicht startet, bitte hier öffnen)

 

Wie können wir helfen?

Aktuell gibt es kein IT-System auf dem Markt, welches alle Anforderungen an ein effizientes PLM für mechatronische, E/E-geprägte Produkte erfüllt, d.h. eine durchgängige, effiziente Dokumentation und Kommunikation der Daten sicherstellt. Es gibt daher kein allgemeingültiges Patentrezept für ein effizientes PLM für Mechatronik.

Aber: Wir sind ein spezialisiertes Team mit einem detaillierten Verständnis für die Thematik. Wir haben Best-Case-Beispiele und auch Sackgassen kennengelernt. Letztere können wir unseren Kunden ersparen. Unser Wissen haben wir in einem Prozess- und Methoden-Baukasten zusammengefasst. Wir beraten zudem IT-System-neutral.

Lassen Sie uns aus der Kombination Ihrer Prozesse und IT-Systeme gemeinsam den bestmöglichen Weg finden, eine möglichst hohe Effizienz des PLM für Mechatronik in Ihrem Unternehmen umzusetzen.

Effizientes PLM für mechatronische und E/E-geprägte Produkte. Das ist unsere Kernkompetenz.

 

PLM Prozess- und Methodenbaukasten

Unser PLM Prozess- und Methodenbaukasten für mechatronische und EE-geprägte Produkte ist IT-neutral anwendbar. Gemeinsam mit Ihnen finden wir die für Sie passenden Bausteine und beraten Sie individuell:

Transparente Entwicklungsdatendokumentation

Ziel: Transparenz über die Daten der Entwicklungsstände des Produktes sicherstellen, bei gleichzeitig erträglichem Dokumentationsaufwand für die Produktentwickler.

Vorgehensweise: Die Produktdaten eines mechatronischen Bauteils so detailliert wie nötig strukturieren und alle relevanten Datenbeziehungen festlegen. U.a. durch Klärung folgender Aspekte:

  • Welche Typen von mechatronischen Bauteilen sollen im Rahmen des PLM betrachtet werden?
  • Welche Bestandteile und Details dieser Bauteile?
  • Welche Objekte sollen versionierbar sein?
  • Welche Datenbeziehungen (z.B. Austauschbarkeit, Kompatibilitäten, etc.) sollen im Fokus stehen?
  • Welche Konfigurationsarten sollen zur Verfügung gestellt werden?

“Der Basisprozess!”

Produktfreigabemanagement

Ziel: Die transparente Produktfreigabe unter Berücksichtigung der aufeinander abzustimmenden Freigabe von u.a. Gehäuse, Platinen, Software, Codierdaten eines mechatronischen Bauteils sowie zugehörigen Kabeln und der Vernetzung.
Einhergehend mit der Erhöhung der Akzeptanz bei den an der Freigabe beteiligten Personen, durch einen pragmatischen, flexiblen und systemgestützten Freigabeprozess.

“Freigabprozesse sind oft geprägt durch die mechanische Welt, diese gilt es sinnvoll anzupassen …”

AfterSales Unterstützungsmanagement

Ziel: Das zeitnahe und geordnete zur Verfügung stellen von relevanten Entwicklungsdaten für den AfterSales-Bereich.

Im Vordergrund steht die die Erfassung von am Produkt festgestellten, kundenrelevanten Beanstandungen, welche nicht über Fehlercodes identifiziert werden können, deren Fehlerbehebung durch die Entwicklung neuer Hard- und Software und der Bereitstellung dieser neuen Information in den Werkstätten/bei den Kundendiensten.

“Effiziente Verknüpfung von AfterSales und Entwicklung im PLM”

Absicherungs- und Konfigurationsmanagement

Ziel: Kein ineffizientes “Datenjagen” mehr! Stattdessen prozessgesteuerte, effiziente Kommunikation der mechatronischen Daten im PLM

Vorgehensweise: Die Prozesssteuerung beruht auf vier Prozessschritten.

  1. Datenkonfiguration: Verschiedene aber inhaltlich zusammengehörige mechatronische Bauteile zu einer Produktkonfiguration “bündeln”
  2. Datenanforderung: Termingerichtetes Anfordern der konkreten Entwicklungsdatenversionen der mechatronischen Bauteile bei den Bauteilentwickler im Rahmen der “gebündelten” Konfiguration.
  3. Datenbereitstellung: Termingerechte Bereitstellung der Entwcklungsdatenversionen durch die Bauteilentwickler.
  4. Datenevaluierung: Bereitgestellte Entwcklungsdatenversionen prozessgesteuert den Datenverwendern (z.B. Kabelbaum oder Packaging) zur Evaluierung zur Verfügung stellen und Evaluierungsergebnis zurückspiegeln

“Hier steckt sehr viel Effizienzpotenziel. Unsere Spezialität….”

Produktänderungsmanagement

Ziel: Das Management und Controlling von Produktänderungen an bestehenden oder in der Entwicklung befindlichen mechatronischen Bauteilen bzw. Produkten.

Dabei ist der komplette Workflow von der Änderungsidee über die technische Beschreibung, die kaufmännische und technische Bewertung, die Genehmigung bis hin zur Termindokumentation des produktiven Einsatzes relevant.

Bemerkenswert ist dabei das Spannungsfeld zwischen kostenrelevanten Hardwareänderungen (z.B. am Gehäuse) und tlw. nicht-kostenrelevanten Software-Änderungen.

D.h. die Berücksichtigung der Thematik “zeitaufwendiger Kostenbewertungsprozess vs. schnelle Änderungsumsetzung”, je nach Änderungsumfang und Bestandteil eines mechatronischen Bauteils.

“Geändert wird über den gesamten Produktlifecycle …”

Funktionsorientiertes PLM

Ziel: Die Kunden erleben und bewerten die Funktionen der Produkte und weniger einzelne Bauteile.

Hinzu kommt, dass viele Funktionen oft durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Bauteile (z.B. Steuergeräte) realisiert werden. Wir ergänzen die PLM-Prozesse um diese funktionale Sichtweise. Dies ist auch die Basis für ein effizientes Systems Engineering.

“Die Zukunft …”


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